{"id":2313,"date":"2010-09-29T00:00:03","date_gmt":"2010-09-28T23:00:03","guid":{"rendered":"http:\/\/www.bosschaart.de\/blog\/?p=2313"},"modified":"2010-10-06T20:09:31","modified_gmt":"2010-10-06T19:09:31","slug":"showdown-am-tag-der-einheit","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.bosschaart.de\/blog\/?p=2313","title":{"rendered":"Showdown am Tag der Einheit"},"content":{"rendered":"<p><strong>Stichwahl: Beim Kampf um den Posten des Oberb\u00fcrgermeisters in Potsdam gibt es eine Wiederauflage des Duells von 2002<\/strong><\/p>\n<p><em>Amtsinhaber Jann Jakobs und Herausforderer Hans-J\u00fcrgen Scharfenberg an einem ganz normalen Tag vor der Entscheidung.<\/em><\/p>\n<p>POTSDAM| Wenn es wirklich stimmt, dass der fr\u00fche Vogel den Wurm f\u00e4ngt, dann sieht es gut aus f\u00fcr Hans-J\u00fcrgen Scharfenberg: Es ist erst kurz nach 5 Uhr morgens, als im Musikerviertel, einer Aufreihung von Einfamilienh\u00e4usern im Potsdamer Plattenviertel \u201eAm Stern\u201c, das Licht angeht. Kurz darauf fischt der schon sehr muntere Herausforderer drei Zeitungen aus dem Briefkasten \u2013 ein festes Morgenritual. In der K\u00fcche erhebt sich derweil ein Heidenl\u00e4rm: Die Wellensittiche Bubi und Karli haben Starterlaubnis und erobern sofort die Lufthoheit \u00fcber den Kaffeetassen. Mit der Lekt\u00fcre von zwei Lokalzeitungen und dem unvermeidlichen \u201eNeuen Deutschland\u201c vers\u00fc\u00dfen sich Scharfenberg und seine Frau Ursula das Fr\u00fchst\u00fcck. Es ist, gerade jetzt im Wahlkampf zuweilen der eine oder andere harte Brocken Lesestoff darunter: Scharfenbergs IM-T\u00e4tigkeit in den 1980er Jahren verfolgt seine Kandidatur wie ein b\u00f6ser Schatten. \u201eEigentlich ist das nur ein mediales Problem\u201c, sagt Scharfenberg zwischen zwei Bissen. \u201eIm Gespr\u00e4ch mit den B\u00fcrgern spielt es fast keine Rolle.\u201c Kurze Zeit sp\u00e4ter f\u00e4hrt er in den Landtag.<br \/>\nDas Holztor in der russischen Kolonie Alexandrowka \u00f6ffnet sich gegen 8.30 Uhr mit leisem Quietschen. \u201eDas m\u00fcsste mal gemacht werden\u201c, sagt Amtsinhaber Jann Jakobs l\u00e4chelnd. Es ist ein Satz, von dem Jakobs Herausforderer behauptet, er tauge auch als Motto f\u00fcr dessen erste Amtszeit. Auch Jakobs hat zu diesem Zeitpunkt bereits die Tageszeitungen und zwei Tassen Kaffee intus und macht sich zu Fu\u00df auf den Weg zum Rathaus, vorbei an Touristengruppen, die in der milden Herbstsonne die Alexandrowka erkunden und nicht ahnen, dass der z\u00fcgig schreitende Herr im Anzug der Oberb\u00fcrgermeister ist. Seinem Herausforderer entkommt er selbst bei diesem Gang am fr\u00fchen Tag nicht \u2013 exakt 17 Mal l\u00e4chelt Hans-J\u00fcrgen Scharfenberg von Laternenpf\u00e4hlen und fordert bezahlbare Wohnungen und sanierte Schulen. Er ist ihm in den letzten acht Jahren keinen Tag von den Fersen gewichen. 122 Stimmen trennten Jakobs und Scharfenberg bei der Stichwahl 2002, den Schreck hat der Amtsinhaber nie ganz vergessen \u2013 lag er doch nach dem ersten Wahlgang fast 15 Prozent vor seinem Verfolger. Dass das Duell dieses Mal auf den Tag der Einheit f\u00e4llt, macht die Sache noch eine Spur brisanter: Dann streiten ein Ostfriese und ein ehemaliger IM um die Hoheit \u00fcber Ostdeutschlands boomende Landeshauptstadt.<br \/>\nDas B\u00fcro ist klein und bis unter die Decke mit Akten vollgestopft. Kein Familienfoto, kein pers\u00f6nlicher Gegenstand, lediglich eine Autogrammkarte des Volleyballteams, dessen Vorsitzender Hans-J\u00fcrgen Scharfenberg ist, schm\u00fcckt die Wand von Raum R606 im Landtag. Und nur ein Wahlplakat des Herausforderers an der T\u00fcr weist darauf hin, dass die Tage zwischen Wahl und Stichwahl eben nicht politische Routine sind. Es wirkt ein wenig, als h\u00e4nge es zur trotzigen Selbstvergewisserung dort. Denn nat\u00fcrlich wei\u00df im Landtag jeder, dass Hans-J\u00fcrgen Scharfenberg einen zweiten Anlauf auf den Rathausthron unternimmt. Sie z\u00e4hlen ihn hier ohnehin zum Mobiliar: Seit 1991 arbeitet er auf dem Brauhausberg, zun\u00e4chst als Angestellter der Fraktion, dann als Abgeordneter. Mit Flei\u00df und Unerm\u00fcdlichkeit hat er sich den Ruf eines Innenexperten erworben, sagen die Kollegen anerkennend. Es sind derselbe Flei\u00df und dieselbe Unerm\u00fcdlichkeit, mit deren Hilfe sich Scharfenberg auch in der Stadtpolitik einen umfassenden Durchblick erarbeitet hat.<br \/>\nScharfenbergs Vormittag geh\u00f6rt der parlamentarischen Routine: In der Fraktionssitzung geht es um Agrarstrukturen und Finanzen. Zwischendrin ein schnelles Mittagsmahl in der Landtagskantine, Scharfenberg kommt auf dem Hinweg vor gr\u00fc\u00dfen kaum zum Reden, referiert und gestikuliert zwischen Kassler und Rosenkohl sowie einem Sturzkaffee \u00fcber die Gestaltungsm\u00f6glichkeiten, die ihn am Oberb\u00fcrgermeisterposten reizen, dann Gru\u00dfmarathon zur\u00fcck in die Sitzung, denn bei der Polizeireform ist der Innenexperte gefragt.<br \/>\nDen Amtsinhaber erwartet zun\u00e4chst die \u201ekleine Morgenlage\u201c. B\u00fcroleiter, Chefsekret\u00e4rin und Pressesprecher planen den Tag. Hinter verschlossenen T\u00fcren tagt kurz darauf die Beigeordnetenkonferenz. Danach Treffen mit dem Vorsitzenden der Stadtverordnetenversammlung, um die n\u00e4chste Sitzung durchzusprechen. Es herrscht Einigkeit, nur \u00fcber die Nicht\u00f6ffentlichkeit eines Tagesordnungspunktes ist der Pr\u00e4sident anderer Meinung und sagt das auch deutlich. Jakobs reagiert, wie er immer reagiert, wenn ihm Anw\u00fcrfe drohen. Er lehnt sich zur\u00fcck, trommelt nerv\u00f6s mit den Fingern auf der Tischplatte und schaut zuweilen in die Luft. Man einigt sich schlie\u00dflich, verschiedener Meinung zu bleiben, dann geht der Herr Pr\u00e4sident, daf\u00fcr kommt der B\u00fcroleiter mit einem Stapel Akten: Terminabstimmungen. Zirkusfreikarten? Werden gespendet. Bitten um Gru\u00dfworte: werden gew\u00e4hrt. Einladungen ohne Gru\u00dfworte: werden wohl abgewogen und verworfen. Fl\u00fcche, wenn wichtige Termine zeitgleich liegen. Es ist Oberb\u00fcrgermeisteralltag, doch Jakobs hat sichtlich Spa\u00df am Dirigieren mit leiser Stimme. \u201eZu Hause muss ich das manchmal abstellen\u201c, sagt er aufblickend, \u201eda ermahnt mich meine Frau des \u00d6fteren, dass ich nicht immer Chef bin.\u201c \u00dcber ablehnen, zusagen, Vertretung schicken verrinnt die Zeit. Drei Tassen Kaffee sp\u00e4ter ist es fr\u00fcher Nachmittag, ein Termin mit Sch\u00fclern im Rathaus steht an. \u201eHaben Sie schon was gegessen?\u201c fragt die Sekret\u00e4rin. \u201eNee, keine Zeit. Aber oben gibt&#8217;s ja Kuchen.\u201c<br \/>\nHans-J\u00fcrgen Scharfenberg schw\u00e4rmt indes in seinem B\u00fcro vom Gestaltenk\u00f6nnen. Opposition mache Spa\u00df, doch brauche er stets die dreifache Energie, um etwas durchzusetzen, was er als Oberb\u00fcrgermeister mit einem Anruf erledigen k\u00f6nnte. Scharfenberg kann Fragern konzentriert zuh\u00f6ren, wirkt aber immer etwas ungehalten, sobald er zu wissen glaubt, worauf die Frage hinausl\u00e4uft. Wenn er sich \u00e4rgert, zieht sich eine tiefe Falte quer \u00fcber seine Stirn, als wollte sie den Kopf in zwei Scheiben spalten: Unten der \u00c4rger, oben der Politprofi. Wenn Scharfenberg \u00fcber die Potsdamer Politik redet, ist die Falte Dauergast auf seiner Stirn. Er bezichtigt den Amtsinhaber abwechselnd der Ignoranz und des Ideenklaus: 120 Millionen f\u00fcr die Sanierung der Schulen, ein \u201eFreiland\u201c f\u00fcr die alternative Jugendkultur, kostenloses Sch\u00fcleressen \u2013 \u201edas alles waren unsere Ideen, f\u00fcr die wir jahrelang k\u00e4mpften, und wenn sie dann endlich kommen, stellt sich der Jakobs hin und schl\u00e4gt sich auf die Brust\u201c. Scharfenberg presst die S\u00e4tze heraus, in der Stirnfalte k\u00f6nnten mittlerweile Schwalben br\u00fcten. Wenn es ganz schlimm wird mit dem \u00c4rger, geht er zu Hause aufs Ruderger\u00e4t. \u201eZehn bis 15 Minuten voller Einsatz, dann geht es wieder\u201c, sagt er und l\u00e4chelt. Die Stirn ist sofort gegl\u00e4ttet. Wer Scharfenberg auf diesem Ger\u00e4t sieht, k\u00f6nnte es mit der Angst zu tun bekommen: ums Material und die Knochen des Herausforderers.<br \/>\nIm Foyer des Rathauses wartet derweil die Sch\u00fclergruppe aus der italienischen Partnerstadt Perugia auf Jann Jakobs. Seine Pressechefin instruiert ihn beim Hetzen \u00fcber die G\u00e4nge, dass er die Lehrerin bereits kenne. \u201eWie hie\u00df die gleich?\u201c Schulterzucken. Jakobs geht trotzdem auf die Dame zu, als habe man noch gestern Abend gemeinsam gefeiert, und als ihm jemand den Namen zufl\u00fcstert, flie\u00dft er in seinen n\u00e4chsten Satz ein, als sei das das Nat\u00fcrlichste der Welt. \u00dcberhaupt l\u00e4uft der Amtsinhaber bei solchen Artigkeiten zur H\u00f6chstform auf: Er r\u00fchmt die italienischen Einfl\u00fcsse auf die Architektur Potsdams, und die Lacher gewinnt er, als er einr\u00e4umt, dass das Potsdamer Nachtleben so aufregend sei, dass die Jugendlichen lieber nach Berlin f\u00fchren. Dann geht er ansatzlos ins Standortmarketing \u00fcber, preist Potsdam als Stadt der Medien und der Wissenschaft und muss auch schon wieder weiter. Den Kuchen hat er nicht anger\u00fchrt, aber wenigstens auch keinen weiteren Kaffee getrunken. Sondern Wasser. \u201eDas darf ich zu Hause sowieso keinem erz\u00e4hlen, diese Kaffeetrinkerei\u201c, sagt der geb\u00fcrtige Ostfriese.<br \/>\nW\u00e4ren da nicht die Anrufe im Minutentakt, Hans-J\u00fcrgen Scharfenberg k\u00f6nnte jetzt f\u00fcr ein bis zwei Stunden Akten studieren. Stattdessen redet er dar\u00fcber, wor\u00fcber er am meisten reden muss und am liebsten nicht mehr redete: die Akte, jene Eisenkugel an seinem Bein, den Hemmschuh seiner Ambitionen. Als Innenminister wurde er nach der letzten Landtagswahl sehr ernsthaft gehandelt, doch: die Akte. Wie oft er wohl gedacht hat, die 122 Stimmen, die 2002 fehlten, w\u00e4ren ohne jene Akte leicht zu bekommen gewesen? \u201eSo denke ich nicht. Es ist, wie es ist.\u201c Glaubt er das wirklich selbst? Er bel\u00e4sst es bei einem undeutbaren L\u00e4cheln. Stattdessen f\u00e4llt ihm ein, dass dem Amtsinhaber die Jacke des Oberb\u00fcrgermeisters eigentlich zu gro\u00df sei. Er ist wieder auf sicherem Terrain.<br \/>\nKonfrontiert mit diesem Vorwurf, l\u00e4chelt Jann Jakobs und \u00fcberrascht mit einem Eingest\u00e4ndnis: Er habe in der Tat erst in die Oberb\u00fcrgermeisterrolle hineinwachsen m\u00fcssen, sagt er. Schlie\u00dflich sei die Berufspolitikerrolle nichts, was er je angestrebt habe. In den oberen Zirkeln der Brandenburger SPD blieb er mit dieser Einstellung ein Au\u00dfenseiter \u2013 als profunder Arbeiter gesch\u00e4tzt, aber nie offen f\u00fcr h\u00f6here \u00c4mter gehandelt. Er habe zu Beginn seiner Amtszeit st\u00e4ndig das Gef\u00fchl gehabt, bei aufkommenden Problemen Feuerwehr spielen zu m\u00fcssen, sagt Jakobs, \u201edas hat sich gegeben\u201c. Mancher wirft ihm das als Z\u00f6gerlichkeit oder mangelnde F\u00fchrung vor \u2013 der Amtsinhaber begreift es als St\u00e4rke. Fr\u00fcher habe er auch l\u00e4nger zugeh\u00f6rt, das leiste er sich heute nicht mehr, sagt Jakobs.<br \/>\nAuf einem sandigen Radweg im Stadtzentrum haben sich eine Handvoll Protestierer gesammelt, um gegen die teure Asphaltierung des Weges zu protestieren. Sie haben gro\u00dfe Plakate dabei, doch die Emp\u00f6rung will nicht so recht auf die Passanten \u00fcberschwappen. Der Weg ist bei Regen ein Pf\u00fctzenmeer und bei Trockenheit eine Staubw\u00fcste, Asphalt ist den meisten Radlern willkommen. Eigentlich ist er auch Hans-J\u00fcrgen Scharfenbergs Partei willkommen, denn die setzt sich seit Langem f\u00fcr besseren Verkehr in der Stadt ein und war im Bauausschuss f\u00fcr die Asphaltierung. Doch nun ist Wahlkampf, und Scharfenberg setzt sich mit einer Selbstverst\u00e4ndlichkeit an die Spitze des Protestes, als habe er den Widerstand dagegen erfunden. Die SPD legt ihm das als Opportunismus aus \u2013 wo immer sich in der Stadt Widerstand regt, f\u00fchrt ihn Scharfenberg gern an, auch wenn er vorher anderer Meinung war. Scharfenberg ficht diese Kritik nicht an. Er wischt sie mit Argumenten weg: Der As\u0007phalt ist teurer, die Art und Weise, wie die Stadt hier vorging, sei \u201eRambomanier\u201c, das geh\u00f6re auf den Pr\u00fcfstand.<br \/>\nEs ist Abend geworden. W\u00e4hrend Jann Jakobs noch in gewohnter Eloquenz und ohne eine Minute Vorbereitung eine Ausstellung zur Rolle der Frau in Wohnungsgenossenschaften er\u00f6ffnet und dabei die anwesenden Soziologinnen mit seiner Sachkenntnis verbl\u00fcfft, geh\u00f6rt der Abend des Herausforderers erneut einer Fraktionssitzung der Linken \u2013 diesmal auf Stadtebene. Es gibt s\u00fc\u00dfen Sekt auf das Resultat des Wahlkampfs und einen genauen Blick auf die Ergebnisse. Zu Hause arbeitet Scharfenberg an einem Programm f\u00fcr die ersten 100 Tage nach der Wahl und einem Brief an die W\u00e4hler. Um 22.30 Uhr erlischt das Licht im Musikerviertel. In der Alexandrowka brennt es noch bis kurz nach Mitternacht. Nachdem er noch etwas Post bearbeitet hatte, \u00fcberrascht Jakobs seine Frau mit einer R\u00fcckkehr vor 21 Uhr. Sie fragt ihn verdutzt: \u201eWas machst denn Du hier?\u201c<\/p>\n<p><em>Erschienen am 29.09.2010<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Stichwahl: Beim Kampf um den Posten des Oberb\u00fcrgermeisters in Potsdam gibt es eine Wiederauflage des Duells von 2002 Amtsinhaber Jann Jakobs und Herausforderer Hans-J\u00fcrgen Scharfenberg an einem ganz normalen Tag vor der Entscheidung. POTSDAM| Wenn es wirklich stimmt, dass der fr\u00fche Vogel den Wurm f\u00e4ngt, dann sieht es gut aus f\u00fcr Hans-J\u00fcrgen Scharfenberg: Es ist [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"jetpack_post_was_ever_published":false,"_jetpack_newsletter_access":"","_jetpack_dont_email_post_to_subs":false,"_jetpack_newsletter_tier_id":0,"_jetpack_memberships_contains_paywalled_content":false,"_jetpack_memberships_contains_paid_content":false,"footnotes":"","jetpack_publicize_message":"","jetpack_publicize_feature_enabled":true,"jetpack_social_post_already_shared":false,"jetpack_social_options":{"image_generator_settings":{"template":"highway","default_image_id":0,"font":"","enabled":false},"version":2}},"categories":[3,21,14,33,29,31,27,9],"tags":[],"class_list":["post-2313","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-maz","category-portrait","category-reportage","category-stilform","category-toho","category-publishedin","category-rating","category-ur"],"jetpack_publicize_connections":[],"jetpack_featured_media_url":"","jetpack_sharing_enabled":true,"jetpack_shortlink":"https:\/\/wp.me\/p2HHro-Bj","jetpack_likes_enabled":false,"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.bosschaart.de\/blog\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/2313","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.bosschaart.de\/blog\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.bosschaart.de\/blog\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.bosschaart.de\/blog\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.bosschaart.de\/blog\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=2313"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/www.bosschaart.de\/blog\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/2313\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":2314,"href":"https:\/\/www.bosschaart.de\/blog\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/2313\/revisions\/2314"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.bosschaart.de\/blog\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=2313"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.bosschaart.de\/blog\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=2313"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.bosschaart.de\/blog\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=2313"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}